Unsere Schule
Kurzportrait
Leitbild
Kollegium
Fördern & Fordern
Abschlüsse
Oberstufe an der GeM
Steuergruppe
Arbeitsgemeinschaften
Schulkonferenz
Angebote für die Mittagspause
Anmeldung
Anfahrt









 

Die Gesamtschule ist keine neue Schulform, sondern Ihren Kindern bestens bekannt - übrigens seit 1920 - aus ihrer vierjährigen Grundschulzeit, in der sich die meisten sehr wohl und gut aufgehoben fühlten.

Danach verlangt das deutsche dreigliedrige Schulsystem, welches die Autoren der PISA-Studie weder für erfolgreich noch für zeitgemäß halten, von Ihnen als Eltern sehr früh eine Entscheidung über die Schullaufbahn Ihres Kindes mit allen Konsequenzen zu treffen. Da Entwicklung viel von äußeren Faktoren abhängt und nie gradlinig verlauft, braucht Ihr Kinder einen Schule, die sich dem Entwicklungstempo anpassen kann und alle Entfaltungsmöglichkeiten aufhält.

Schaubild des Durchgangs durch die Gesamtschule Menden

Chancengleichheit für jedes Kind

Alle Kinder können bis zum Abschluss nach dem 10. Jahrgang oder darüber hinaus bis zur Fachhochschulreife oder zum Abitur in den gewachsenen Lebens- und Spielgemeinschaften verbleiben. Die Klassen werden ausgewogen zusammen gesetzt. Unsere Gesamtschule unterrichtet und beurteilt die Schüler sehr sorgfältig, zunehmend nach Neigung und Leistung differenzierend. So “reifen” die Entscheidungen für den passenden Schulabschluss.

Entschieden wird über die Abschlüsse erst am Ende des 10. Schuljahres, in der gymnasialen Oberstufe nach dem 11., 12. oder 13. Jahrgang.

Gleichwertige Abschlüsse

Die Gesamtschule in Nordrhein- Westfalen wurde 1981 zur gleichberechtigten Regelschule erklärt.Ab dem Jahr 1982 erkannten die Kultusminister aller Bundesländer die Abschlüsse der Gesamtschule uneingeschränkt als gleichwertig mit denen der traditionellen Schulformen an.

Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule wird nach den Vorschriften erteilt, die für alle gymnasialen Oberstufen gelten und untersteht derselben Schulaufsicht wie die Oberstufe der Gymnasien. Die Fachhochschulreife nach Klasse 11 oder das Abitur der Gesamtschule ist ohne jede Einschränkung dem Abitur des herkömmlichen Gymnasiums gleichgestellt und wird seit 2007 mit dem Zentralabitur abgelegt.





In der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden
  • der Hauptschulabschluss
  • der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • der mittlere Schulabschluss nach Klasse 10
  • der mittlere Schulabschluss mit Fachoberschulreife nach Klasse 10.
Voraussetzung für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) sind mindestens ausreichende Leistungen in zwei Erweiterungskursen, befriedigende Leistungen in den Grundkursen, zweimal befriedigende und im Übrigen ausreichende Leistungen in den anderen Fächern. Dieser Abschluss beinhaltet die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe des Gymnasiums, der Gesamtschule oder entsprechender vollzeitschulischer Bildungsgänge des Berufskollegs, wenn die Leistungen in drei Erweiterungskursen und in den übrigen Fächern mindestens befriedigend und im Grundkurs mindestens gut sind.




Wer kann in die Oberstufe gehen?

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler aller Schulen der Sekundarstufe I, die den Abschluss der Fachoberschulreife mit Qualifikation für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben haben.

Wie sieht die Laufbahn in der Oberstufe aus?

1. Einführungsphase (11.Jahrgang):

In der Einführungsphase müssen in beiden Kurshalbjahren

  • mindestens neun Kurse im Pflichtbereich und
  • zwei Kurse aus dem Wahlbereich

belegt werden.

In jedem Fall müssen insgesamt 10 Fächer versetzungswirksam sein. Weitere Kurse oder Arbeitsgemeinschaften können im Rahmen der Möglichkeiten der Schule belegt werden. In der Einführungsphase werden alle Fächer in Grundkursen unterrichtet.

Bereits am Ende der Jahrgangsstufe 11 erlangen die Schülerinnen und Schüler mit der Versetzung in die Jahrgangsstufe 12 schulischen Teil der Fachhochschulreife, der in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung zum Studium an einer Fachhochschule in NRW oder Niedersachsen berechtigt.

2. Qualifikationsphase (12./13. Jahrgang):

In der Qualifikationsphase müssen

  • zwei Fächer als Leistungskursfächer und
  • in einem Jahr der Qualifkationsphase mindestens sieben, in dem anderen acht anrechenbare Grundkursfächer belegt werden. Vertiefungsfächer sind nicht anrechenbar.

Die Pflichtbelegungen für einzelne Fächer können durch Grund- oder Leistungskursfächer erfüllt werden. Die Bedingungen für die Wahl der Abiturfächer müssen dabei beachtet werden.

Am Ende des 12. Jahrgangs erreichen die Schülerinnen und Schüler unter bestimmten Voraussetzungen den schulischen Teil der Fachhochschulreife, der in Verbindung mit einem einjährigen Praktikum zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.

Die Jahrgangsstufe 13 bereitet Schülerinnen und Schüler nun unmittelbar auf das Abitur vor. Die schriftlichen und mündlichen Prüfungen finden am Ende des 13. Jahrgangs statt. Das Zentralabitur wird an allen Schulen in NRW zur selben Zeit mit den selben Aufgaben abgelegt.

 

Ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre für die Gymnasiale Oberstufe für Gymnasien und Gesamtschulen

Broschürenservice Schulministerium NRW

zurück